Temperatur messen, Infektionsschutz verbessern

Automatischer Scan der Körpertemperatur bei der Eingangskontrolle erhöht die Sicherheit von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten

Der Schweizer Immobiliendienstleister HRS geht neue Wege beim Schutz seiner Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten vor Covid-19-Infektionen. In vier seiner 15 Niederlassungen hat das Unternehmen in den Eingangsbereichen Anlagen installiert, die automatisch die Körpertemperatur von Personen messen und bei erhöhten Werten einen Alarm auslösen. Angeboten und installiert hat die Anlage Brütsch/Rüegger Tools. „Fieber gehört zu den häufigsten Symptomen eine Covid-19-Infektion“, weiss Nina Schmid, Leiterin Personalwesen bei HRS und ergänzt: „Indem wir Personen mit erhöhter Temperatur frühzeitig erkennen, können wir weitere Ansteckungen verhindern.“

Ihr Nutzen auf einem Blick:

  • Unterstützt Sie bei der Einhaltung der innerbetrieblichen BAG-Richtlinien
  • Senkt die potenzielle Gefahr eines Ausbruchs im Unternehmen
  • Ermöglicht weiterhin einen normalen Personenfluss von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten

System misst Temperatur in Echtzeit

Bei HRS kommt eine „DERMALOG Fever Detection Application“ mit „techflixx BodyTempScan“-Kameras zum Einsatz. Das System ermittelt in Echtzeit die Körpertemperatur, die dann auf einem Monitor über den Köpfen der erfassten Personen eingeblendet wird. Wird ein voreingestellter Grenzwert überschritten, löst die Anlage ein Signal aus. Dabei kann die Temperatur von bis zu fünf Personen gleichzeitig bei einer Distanz von maximal zwei Metern gemessen werden. So lange das System keinen Alarm auslöst, ist ein normaler Durchgang ohne Stopp möglich. Die Erfassungszeit beträgt nur 0.7 bis 2.0 Sekunden.

„Als im Oktober 2020 die Infektionszahlen mit Covid-19 stark anstiegen, haben wir nach zusätzlichen Möglichkeiten gesucht, um die Gefahr einer Ansteckung im Unternehmen zu reduzieren und unseren Mitarbeitern mehr Sicherheit geben zu können. Die Messstationen leisten dabei einen sehr guten Beitrag“, berichtet Schmid. Bei HRS gibt es viele Mitarbeiter, die auf Baustellen vor Ort sein müssen oder im Büro komplexe Baupläne mit enormer Datenkapazität bearbeiten. „Homeoffice ist nicht immer und überall möglich. Ein Bauleiter sollte auf der Baustelle sein“, sagt Schmid. Bereits im Oktober wurde die erste Anlage installiert, drei weitere folgten bis zum Ende des Jahres. „Das lief für uns vollkommen reibungslos. Das ist eine Plug-In-Lösung, die in 30 Minuten betriebsbereit ist.“

Mitarbeiter von den Vorteilen schnell überzeugt

Die Vorteile des Systems waren von Anfang an transparent und die Mitarbeiter waren schnell davon überzeugt. Bedenken im Vorfeld, gerade auch mit Blick auf den Datenschutz, gab es keine, stattdessen aber großes Interesse an der Funktionweise. Mitarbeiter wollten wissen, wie korrekt die gemessenen Werte sind und ob man sich dann darauf verlassen kann. „Das sind Fragen, die wir leicht beantworten konnten“, sagt die Personalleitern. Die Messtoleranz beträgt nur 0.5 Grad Celsius. Von einer Tasse mit heißem Kaffee in der Hand lässt sich das System nicht irritieren. „Die Messung erfolgt im Bereich der Stirn, deshalb ist sie mit einer Gesichtserkennung gekoppelt, die sogar das Tragen eines Mund-Nasenschutzes registriert.“ Da aber keine Speicherung und Zuordnung von personalisierten Daten erfolgt, ist der Betrieb vollständig DSGVO-konform.

Das Ergebnis liefert das System ein Live-Bild des erfassten Bereichs auf den Bildschirm.
Zeigt die ermittelte Körpertemperatur über dem Kopf der erkannten Person an – bis zu 5x Personen gleichzeitig.
Für einen schnellen und zuverlässigen Fiebercheck, der den Passagierfluss nicht unterbricht.
Praktisch für den Empfangsbereich mit Personenverkehr – wie z. B. hier bei der HRS am Standort Oerlikon.

Reibungslose Zusammenarbeit

Seit die Anlagen installiert wurden, hat der Alarm noch nicht einmal ausgelöst. «Das zeigt, dass unsere Mitarbeitenden den Gesundheitsschutz sehr ernst nehmen und ihre Arbeitskollegen nicht gefährden wollen. Wer sich nicht gut fühlt und Fieber hat, bleibt zu Hause oder geht zum Arzt. Vielleicht verstärkt das System diese Vorsicht und wirkt damit präventiv“, glaubt Schmid. „Es möchte ja niemand, dass ausgerechnet bei ihm der Alarm ausgelöst wird.“

Die Zusammenarbeit mit Brütsch/Rüegger Tools wird bei HRS als rundum positiv bewertet. Die Installation, Inbetriebnahme und Einweisung der Mitarbeiter haben Techniker von Brütsch/Rüegger Tools übernommen. „Unser Aufwand beschränkte sich auf den Bestellvorgang und das Annehmen der Lieferung. Dabei wurden alle vereinbarten Termine eingehalten, das war vorbildlich. Und die Entwicklung hat gezeigt, dass wir eine gute und sinnvolle Entscheidung getroffen haben“, erinnert sich Schmid.


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