«Wir fertigen Produkte, die klinisch implementiert werden»

Die Medizintechnik ist ein Bereich, in dem sich die Schweizer Innovationskraft deutlich zeigt.

Wer in der Medizintechnik-Branche tätig ist, operiert in einem engen Korsett. «Wir sind in unserem Sektor mit einer enormen Regulationsdichte konfrontiert, was strenge Auflagen mit sich bringt», erklärt Toni Maegli. Er ist bei Cendres+Métaux als Teamleiter im Bereich Fräsen tätig. Dass die Vorgaben so streng sind, überrascht nicht: «Schliesslich handelt es sich bei vielen Produkten, die wir für unsere Kunden fertigen, um mikromechanische Teile, die im Kopf implantiert werden», so Maegli. Nebst der Auftragsfertigung für Kunden der Medizintechnik produziert man bei Cendres+Métaux auch Eigenprodukte im Feld der Zahnprothetik. Und natürlich müsse man sich in sämtlichen Handlungsfeldern auf erstklassige Werkzeuge verlassen können.

Cendres+Métaux

Die Geschichte von Cendres+Métaux nimmt ihren Anfang im Jahr 1885 als Edelmetallschmelzerei. Schon damals wurde «Recycling» betrieben und es wurden Edelmetalle aus Abfällen aufbereitet. Schrittweise hat man damit begonnen, Legierungen für die Dental- und Schmuckindustrie herzustellen und Trauringe sowie Konstruktionselemente zu fertigen. Von Beginn an etablierten sich eine exakte Arbeitsweise sowie das Hantieren mit anspruchsvollen Materialien als Spezialitäten des Unternehmens, das seinen Hauptsitz in Biel hat. Auf dieser Basis hat sich Cendres+Métaux zum Experten in der Produktion von hochpräzisen, mikromechanischen Teilen für die Medtech- sowie Luxusindustrie entwickelt. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 400 Mitarbeitende. 


Nicht nur die Tools, auch die Prozesse zählen

Sicherzustellen, dass Toni Maegli und sein Team stets die passenden Werkzeuge zur Hand haben, gehört zum Aufgabenbereich von Simon Jenni. Er verantwortet bei Cendres+Métaux den strategischen Einkauf. «Die Versorgungssicherheit ist mein oberstes Gebot», erklärt Jenni. Dass man mittlerweile so eng mit Brütsch/Rüegger Tools zusammenarbeitet, hat einen einfachen Grund: «Wir haben festgestellt, dass nicht nur ihre Werkzeuge hervorragend sind, sondern wir durch die Anbindung an ihre Supply Chain auch viel agiler vorgehen können.» Dass man beispielsweise die Werkzeugbeschaffung anstatt über diverse Anbieter über einen digitalen Single-Point-of-Contact bei Brütsch/Rüegger Tools automatisch organisiert, spare Zeit und Geld – Ressourcen, die man ins anspruchsvolle CMO-Business (Auftragsfertigung) investiert, in dem sich Cendres+Métaux künftig noch stärker etablieren möchte.

Cendres+Métaux ist als Auftragsfertiger für Kunden in der Medizintechnik tätig.

Enorm in die Tiefe gehen

Was Cendres+Métaux bezüglich der Medtech-Produktion ganz besonders auszeichnet, ist die Tatsache, dass man eine enorme Fertigungstiefe anbietet. Oder wie Toni Maegli es ausdrückt: «Wir fangen dort an, wo die meisten anderen Anbieter aufhören.» Die einzelnen Elemente und Teile können äusserst filigran ausfallen – bei Cendres+Métaux ist man in der Lage, Teile auf Kundenwunsch zu fräsen, die einen Durchmesser von einem halben Millimeter aufweisen. «Solche Arbeiten stellen natürlich ihrerseits hohe Anforderung an Geräte, Prozesse und die Menschen im Unternehmen», betont Maegli.

Wenn das Auge an die Grenze kommt: Bei Cendres+Métaux ist man versiert in der Fertigung von Kleinstteilen.

Die Digitalisierung als Werkzeug

Das Feld der Medizintechnik ist ein Wachstumsmarkt – und wird auch künftig für das Bieler Unternehmen allerhand Spannendes bereithalten. «Der menschliche Körper ist vielfältig und die Anwendungsmöglichkeiten für unsere Präzisions-Produkte und Kleinstteile sind beinahe unendlich», resümiert Toni Maegli. Optimierungspotenzial sieht er vor allem in den Produktionsabläufen: Künftig werde es die Digitalisierung wahrscheinlich möglich machen, Losgrösse eins anzustreben. Und Simon Jenni sieht eine enorme Chance darin, die Prozesse mit den Kunden digitaler zu gestalten, sodass die Zusammenarbeit noch durchgängiger und effizienter wird. Die gemachten Erfahrungen mit Brütsch/Rüegger Tools hätten sich dabei als ideale Versuchsfelder erwiesen. Aber trotz Technologie und Automatisierung spiele nach wie vor der menschliche Aspekt eine Schlüsselrolle, sagt er. Versierte Fachleute sowie verlässliche Partner seien es, die Cendres+Métaux heute und in Zukunft dabei helfen werden, im Feld der Medizintechnik nicht nur mitzumischen – sondern herauszustechen.


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